1. Entscheidend für die Umweltbilanz
einer Reise ist die Wahl der Verkehrs-mittel. Bus und Bahn gehen vor.
Beim Fliegen werden
klimarelevante
Emissionen freigesetzt, ein
Urlaubsflug nach Teneriffa bspw. schädigt das Klima ebenso stark wie
ein Jahr Autofahren.
Durch einen freiwilligen Beitrag an ein Klimaschutzprojekt
(z.B. in Indien) kannst Du zur
Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu findest Du unter
www.atmosfair.de
2. Wenn Flüge notwendig sind, dann
erst ab einer Distanz von 700 Kilometern. Verzichte auf Kurztrips.
Der Mindestaufenthalt sollte acht Tage, ab 2000 Kilometer 15 Tage
betragen.
3. Buche möglichst Unterkünfte lokaler
Anbieter, zum Beispiel eine kleine Pension statt einer weltweiten
Hotelkette. So bleibt das Geld vor Ort.
4. Nutze den Hotelservice
umweltbewusst. So ist es selbstverständlich, Handtücher mehrere Tage
zu benutzen. Reduziere Deinen Wasserverbrauch, vor allem im Sommer
und in heißen Regionen.
5.
Informiere Dich über öffentliche Verkehrsmittel: Nicht überall
braucht man das eigene Auto oder ein Leihwagen. Linienbusse oder
Fähren gibt es in vielen Regionen, mitunter ist der Transport von
Fahrrädern inklusive.
6.
Bevorzuge Frischware aus der Region statt importierte, abgepackte
Lebensmittel. Esse besser in landestypischen Restaurants als in den
Filialen der Fast-Food-Ketten.
7.
Verzichte auf den Verzehr exotischer Speisen, für die vom Aussterben
bedrohte Arten sterben mussten. Beispielsweise Schildkröten, Wale,
Haie oder Schlangen.
8. Nutze Angebote, bei denen Du Natur
erleben kannst, ohne sie zu zerstören. Etwa geführte Wanderungen
oder Tierbeobachtungen in Nationalparken, Radtouren, Flussfahrten
mit regionaltypischen Booten. Beachte bei Mountainbiking, Wandern
oder Bootsfahrten immer die örtlichen Verhaltensregeln.
9. Verzichte auf Sportarten, die den
örtlichen Verhältnissen nicht angemessen sind und viel Energie oder
Wasser verbrauchen. Z.B. Offroadtouren, Gleitschirmfliegen in
Vogelbrutgebieten oder Freeclimbing in Schutzgebieten. Meide
Golfplätze in Trockengebieten oder Tennisanlagen mit
Flutlichtbetrieb.
10. Achte auf Hinweise zur
Waldbrandgefahr. Hilf mit, Feuer zu verhindern.
11. Bedrohte Arten gehören nicht ins
Gepäck. Ohne spezielle Genehmigung darfst Du nichts aus Krokodil-,
Kaiman-, Schlangen- oder Eidechsenhaut in die EU einführen.
Verzichte auf Elfenbein, Wal-, Walross- oder Flusspferdzähne. Auch
viele Muscheln und Schnecken sind geschützt, ebenso Holz – dazu
gehören mitunter auch Räucherstäbchen. Der WWF-Souvenirführer zeigt
Dir, welche Mitbringsel erlaubt sind.
12. Fördere mit dem Kauf
traditioneller Handwerksprodukte die einheimische Wirtschaft.